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Bayreuther Graduiertenschule für Mathematik und Naturwissenschaften (BayNAT)

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Molekulare Biowissenschaften

Das Promotionsprogramm „Molekulare Biowissenschaften“ stellt sich vor

Das Ziel der molekularen Biowissenschaften ist es, die zentralen biologischen Prozesse und Systeme in ihren biochemischen Abläufen und ihrer Regulation auf molekularer Ebene zu verstehen. Die Erkenntnisse aus diesem Forschungsfeld bilden die Grundlage für die Entschlüsselung der Mechanismen, die die zellulären Funktionen biologischer Systeme bestimmen, und finden vielfältige Anwendungen in der Medizin und der Biotechnologie. Die im Promotionsprogramm „Molekulare Biowissenschaften“ zusammengeschlossenen Bereiche reichen von der organischen Chemie über die Biochemie, die Biophysik und die molekulare Biologie bis hin zur Biotechnologie.

Profilbildender Forschungsschwerpunkt

Die molekularen Biowissenschaften bilden an der Universität Bayreuth einen profilbildenden Forschungsschwerpunkt. Das Promotionsprogramm wird im Wesentlichen von den Mitgliedern des Bayreuther Zentrums für Molekulare Biowissenschaften (BZMB) und des Forschungszentrums für Bio-Makromoleküle (bio-mac) getragen. Es ist vernetzt mit den Masterstudiengängen Biochemie und Molekulare Biologie, Molekulare Ökologie und Natur- und Wirkstoffchemie.

Zielsetzung

Ziel des Promotionsprogramms „Molekulare Biowissenschaften“ ist es, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine hervorragende Ausbildung zu bieten, die sie befähigt, kreativ zur Weiterentwicklung wissenschaftlicher Konzepte beizutragen und Karrierewege in den molekularen Biowissenschaften konkurrenzfähig zu durchlaufen. Dazu bietet das Promotionsprogramm eine interdisziplinäre Ausbildung durch Forschung und die Förderung fachübergreifender Kompetenzen.

Selbständige Forschung und wissenschaftliche Kommunikation

Die wissenschaftlichen Arbeiten zum Forschungsvorhaben bilden den Kern der Doktorandenausbildung. Jede Doktorandin und jeder Doktorand wird in ihrem bzw. seinem Promotionsstudium von einem Mentorat begleitet, das aus drei Wissenschaftlerinnen und/oder Wissenschaftlern besteht. Zu Beginn des Promotionsstudiums erarbeitet die Doktorandin/der Doktorand einen Forschungsplan, der das Dissertationsprojekt vorstellt, und der mit dem Mentorat diskutiert und weiterentwickelt wird. Jährliche Zwischenberichte dienen dazu, den Forschritt des Forschungsprojektes regelmäßig zu evaluieren und optimieren. Darüber hinaus absolviert jede/r Doktorandin/Doktorand ein individuelles Trainingsprogramm, das optimal auf die spezifischen Fähigkeiten und Bedürfnisse der/des Doktorandin/Doktoranden und die Erfordernisse des wissenschaftlichen Promotionsprojektes ausgerichtet ist. Dies beinhaltet die Teilnahme an Arbeitsgruppen- und Literaturseminaren, Doktorandensymposien, Sommerschulen und das Engagement in der Lehre. Darüber hinaus sollen die Promovierenden ihre Forschungsergebnisse auf wissenschaftlichen Tagungen präsentieren und sich am Verfassen von Veröffentlichungen beteiligen. Dieses Programm befähigt die Promovierenden zu selbständiger Forschung und wissenschaftlicher Kommunikation und bereitet sie optimal auf verantwortliche Tätigkeiten in Ausbildung, Forschung, Industrie und Gesellschaft vor.


Verantwortlich für die Redaktion: Univ.Prof.Dr. Markus Lippitz

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